Kennen sie das Gefühl, nicht liebenswert zu sein? Nicht akzeptabel für wer sie wirklich sind? Hier gibts mehr zu diesem Thema.

von | Jun 26, 2017 | Glaubens Impulse, Persönliches wachstum | 0 Kommentare

Kennen sie das Gefühl, nicht liebenswert zu sein? Nicht akzeptabel für wer sie wirklich sind? Das Gefühl der Scham ist ein starkes Gefühl, das sich oft im innersten versteckt. Oft realisieren wir gar nicht, dass dieses schmerzhafte Lebensgefühl „Scham“ genannt wird.

Scham ist dieses starke Gefühl

scham

„Ich bin ein Fehler, ich bin schlecht“

(Im Gegensatz zu Schuldgefühlen, die sagen: Ich habe ein Fehler gemacht, ich habe etwas schlechtes gemacht) .

Scham hat mit unserem Wesen zu tun.

Scham ist die affektive Wahrnehmung (das Gefühl)  der Unvollständigkeit oder des Versagens. Es ist das, was wir fühlen, wenn eine Übereinstimmung zwischen unsere Realität und unseren Idealen fehlt.

Die meisten von uns haben zwar das Gefühl von Scham schon erlebt, konnten es aber nicht als dieselbe identifizieren. Wir sehen uns als Versager und wertlos. Es ist ein Gefühl, dass tief in uns drin sesshaft ist.

Wir leben nicht gemäss unseren eigenen Idealen, die wir uns gesteckt haben.

Es gibt drei Hauptquellen, die Scham in uns auslöst:

Die Familie

Das weltliche System

Religion

In meinem Leben war Scham für lange Zeit eine sehr starke Realität. Dieses nagende Gefühl, dass ich nicht liebenswert bin, nicht akzeptabel. Die Vorstellung, dass Freunde oder sogar die eigene Familie wirklich stolz auf mich sind und mich lieben, für wer ich bin, war mir unmöglich.

Ich erinnere mich sogar noch an den Gedanken „Wenn mich jemand vergewaltigen würde, so wüsste ich wenigsten, dass mich jemand wirklich will und mich als „gut genug“ erachtet. Ein schrecklicher Gedanke, mir wird beim Schreiben fast schlecht! Kein Kind, kein Erwachsener sollte solche Gedanken pflegen!

Es ist nun über 14 Jahre zurück, dass ich erfuhr, dass dieses dumpfe Gefühl, dieses Loch in meiner Seele, „Scham“ genannt wird. Als ich eine Klasse besuchte, in der über dieses Thema gesprochen wurde, merkte ich, dass dies jedes Gebiet in meinem Leben betrifft. Das es jede Erfahrung, Möglichkeit und Beziehung limitiert oder gar sabotiert. Als mir das klar wurde, fühlte ich eine tiefe Hilflosigkeit (und natürlich Scham). Wie ist es möglich, diese toxische Realität, in der ich lebe, zu überwinden?!?

Irgendwo im ganzen Prozess begann ich zu verstehen, dass es total in Ordnung ist, Hilfe von anderen zu erhalten. Aber die wahre Veränderung kommt durch das Verständnis, dass ich kein Opfer (mehr) bin. Dass ich eine erwachsene Person mit einem freien Willen bin… und dass ich dazu befähigt bin, Entscheidungen zu treffen.

Die Entscheidung geht um folgendes:

Ich kann mich im Selbstmitleid und der Verdammnis, für wer ich bin, wälzen. Ich kann meine ganze Kraft darin investieren, in diesen negativen Gefühlen und Realitäten meines Lebens zu verweilen. Oder ich kann diese nutzen, mir die Wahrheit anzueignen und diese zu meiner Realität werden zu lassen.

Was ist denn die Wahrheit? Es gibt viele „Wahrheiten” auf dieser Welt. Viele positive Zusprüche an sich selbst und viele gute Therapien.

Was mich aber frei gemacht hat, ist etwas ganz anderes.

Jesus sagt: “Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei..” (Die Bibel – Johannes 8:36 )

Seine Wahrheit. Gottes Wahrheit.

Ich muss mich entscheiden, die gegenwärtigen Gefühle von Scham mit der Wahrheit Gottes zu konfrontieren. Ich muss mich entscheiden, dass nicht meine Gefühle, meine eigene „Realität“ mein Leben regieren dürfen, sondern dass ich Gottes Wahrheit als Orientierungspunkt nehmen will. Wenn ich dies tue, dann wird es nicht anders möglich sein, als in die Freiheit zu kommen. Denn dies ist die Wahrheit.  Jesus sagt: “Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei..” (Johnnes 8:36 )

Dies ist eine Entscheidung, die immer wieder gefällt werden muss. Denn diese Gefühle und Gedanken werden nicht von einer Sekunde auf die andere verschwinden. Für die meisten sind es jahrelange Gedankenmuster, die sich nicht einfach so ausradieren lassen. Aber wenn ich diese Wahrheit annehme, kann ich darauf stehen und mich danach ausrichten – so wie ich mich vorher nach der „Wahrheit“ meiner Gefühle ausgerichtet habe.

Mehr darüber finden Sie auf dieser Seite

Wenn ich heute zurückblicke, bin ich so dankbar. Mein Leben ist in eine neue Freiheit gekommen. Eine neue Realität das ich liebenswert bin. Das ich einen Segen bin. Und das ich wunderbar gemacht bin!
Am Anfang unserer Ehe, wenn Benny mir sagte „Jeanne, ich liebe dich!“ war meistens meine Antwort: „Du spinnst!“. Heute ist meine Antwort: „ich liebe dich auch!“ oder „Danke, dass du mich liebst!“

shame

Answer the following statements with a “no” if you never feel that way – or don’t feel that way any more today.
Answer the following statements with an “yes” if you feel that way today.

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